Sozialpreis 2007

Sozialpreis für die Grünen Helfer
Albert Nissen und Lisbeth Linke haben den Sozialpreis der CDU 2007 aus den Händen des Bundestagsabgeordneten Dr. Ole Schröder entgegengenommen

Die Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Pinneberg Natalina Boenigk (links) sowie der Bundestagsabgeordnete Dr. Ole Schröder (rechts) überreichen den Grünen Helfern Lisbeth Linke und Albert Nissen einen Spendenscheck. Foto: Heiderhoff

 

Vor vier Jahren haben Lisbeth Linke und Albert Nissen begonnen, die ehrenamtliche Gruppe der Grünen Helfer in Pinneberg aufzubauen. Gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen übernehmen sie die "Besuchsdienste" in Altenheimen, hören sich die Sorgen der Pflegebedürftigen an und übernehmen kleine Besorgungen.

Für ihr Engagement zeichnete der Bundestagsabgeordnete Dr. Ole Schröder (CDU) Linke und Nissen mit dem Sozialpreis der Christdemokraten aus. "Ich bin sehr glücklich darüber, dass sie damit unsere nicht ganz einfache Aufgabe anerkennen", freute sich Lisbeth Linke als sie den Spendenscheck in Höhe von 500 Euro entgegennahm.

Die Gruppe der Grünen Helfer besteht zurzeit aus 25 Personen, die die Bewohner in den fünf Pinneberger Alten- und Pflegeheimen besuchen. Drei der Grünen Damen haben die Ausbildung zur Sterbebegleiterin absolviert. Diese geben den Menschen in ihren letzten Stunden das Gefühl, nicht alleine zu sein und begleiten sie bis zu ihrem Tod, wenn es von den Angehörigen gewünscht wird oder es gar keine Verwandten mehr gibt. "Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens, den man gar nicht hoch genug bewerten kann", würdigte der Pinneberger Bundestagsabgeordnete die Arbeit der Gruppe. Gerade im von Lisbeth Linke betreuten Bereich werde ein solcher Einsatz aufgrund zunehmender Pflegebedürftigkeit der Gesellschaft immer bedeutender.

Der Sozialpreis der Pinneberger CDU wurde bereits zum zweiten Mal vergeben. Er geht an Institutionen, die sich in besonderer Weise für die Stadt oder die Bürger einsetzen. Das kann sowohl im sozialen, im sportlichen oder im kulturellen Bereich sein. Mit dem Geld möchten die Grünen Helfer ihre Unkosten für Bus- und Bahnfahrten sowie Telefonkosten decken. Die von Linke betreute Gruppe gehört ebenso wie die Grünen Helfer des Krankenhauses der Evangelisch-Ökumenischen Krankenhaus- und Altenheimhilfe an - mit einem Unterschied: Für die Unkosten der Grünen Helfer kommt das Klinikum Pinneberg auf.

von Frauke Heiderhoff
erschienen im Pinneberger Tageblatt vom 27.11.2007