Besuch bei Baumschule

Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf und Landtagskandidatin Natalina Boenigk informieren sich bei der Eurobaumschule Schmidt

 

Das neue Pflanzenschutzgesetz und der Herkunftsnachweis waren Themen während des Besuchs der Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf und Landtagskandidatin Natalina Boenigk bei den Geschäftsführern Hans-Werner Münster und Kay Hackmack von der Eurobaumschule Rudolf Schmidt in Halstenbek.

Münster und Hackmack wiesen darauf hin, dass mit dem neuen Herkunftsnachweis das Anbaurisiko allein bei den Baumschulern liegt. Ministerin Rumpf sagte Unterstützung zu bei dem Bestreben, deutlich zu machen, dass gebietsheimische Gehölze insbesondere im innerstädtischen Bereich fachlich nicht geboten sind. „das ist sicher ein Problem bei städtischen Ausschreibungen“ sagte Landtagskandidatin Boenigk versprach, bei kommunalen Bauvorhaben dieses immer wieder in Erinnerung zu rufen.

Beide Geschäftsführer bestätigten, dass es bereits jetzt bei den Baumschulern zu wenig Bewerbungen um Ausbildungplätze gäbe. Ministerin und Landtagskandidatin begrüßten die Idee einer „Grünen Nachwuchs-Image-Kampagne“. „Es macht Sinn, hierzu alle betroffenen Verbände an einen Tisch zu holen“, stellt die Ministerin fest.

Bei der anschließenden Betriebsbesichtigung zeigte sich Landtagskandidatin n Boenigk beeindruckt von der Größe und Vielfalt der Baumschule. Auf mehr als 150 Hektar finden sich über 200 Arten und Sorten, zum größten Teil Allee- und Straßenbäume. „ Baumschuler müssen weit in die Zukunft denken und planen. Ich sehe die Eurobaumschule hervorragend aufgestellt und freue mich, mit der Eurobaumschule ein solides mittelständisches Unternehmen in meinem Wahlkreis zu wissen. Mit über 80 Mitarbeitern und jährlich 3-5 neuen Ausbildungsplätzen ist das Unternehmen Teil des erfolgreichen Mittelstands, der unsere Region prägt“, äußert sich Boenigk abschließend.