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Weniger Politik - mehr Bildung

Weniger Politik und mehr Bildung an die Schulen

 

Die Landtagskandidatin Natalina Boenigk informierte auf einer Abendveranstaltung zusammen mit der bildungspolitischen Sprecherin der CDU Landtagsfraktion, Heike Franzen, über die bildungspolitischen Ziele der CDU. “Wir wollen den Schulfrieden und stehen für die 2 Säulen mit Gymnasium auf der einen Seite und Regional- und Gemeinschaftsschulen auf der anderen Seite“, erklärte Heike Franzen.

Seit 2005 haben wir 1000 Lehrerstellen mehr und 16.500 Schüler weniger. Heute kommen auf jede Lehrerstelle 17 Schüler, 2005 waren es noch 19. Trotzdem hat sich die gefühlte Situation an den Schulen nicht verbessert. Das drängendste Problem ist der Unterrichtsausfall an den Schulen. Deswegen werden die finanziellen Mittel für den Vertretungsfond um 15 Millionen erhöht. Ab dem ersten Tag der Krankmeldung kann jetzt jede Schule den Ausfall kompensieren. „Zusammen mit Lehrern, Schülern und Eltern wollen wir gemeinsam definieren, was Unterrichtsausfall ist“, sagt Boenigk. „Mandalas ausmalen ist mit Sicherheit kein Ersatz für Unterricht, eine Stillarbeit kann es aber sehr wohl sein“, setzt die Landtagskandidatin erste Akzente

Ein weiterer Baustein ist die Reform der Lehrerausbildung. „Ein Eignungstest und frühere Praktika werden die Qualität der Ausbildung weiter steigern“, ist Heike Franzen überzeugt.

Das Kooperationsverbot muss aufgehoben werden ist das Credo beider Politikerinnen. „Wir sind ein armes Land. Wenn der Bund uns Geld geben will – herzlich gern. Jeder Cent mehr ist eine gute Investition in die Bildung. Ich würde mich freuen, wenn eine Aufhebung des Kooperationsverbot dazu führen würde, dass auch die Schulen in Halstenbek, Pinneberg und Schenefeld davon profitieren“, so Boenigk abschließend.

© CDU Pinneberg 2017