Ole Schröder zu Besuch im Rathaus

Antrittsbesuch bei Urte Steinberg

Das Ziel: Mit der S-Bahn direkt
zum Hamburger Hauptbahnhof
Pinneberg

Er wollte die ersten 100 Tage von Urte Steinbergs Dienstzeit als Pinneberger Bürgermeisterin abwarten, sagt Ole Schröder (CDU) lachend. Jetzt sitzt der Parlamentarische Staatssekretär zum Antrittsbesuch in Steinbergs Büro. Wichtigstes Thema: Zugverbindungen und der Pinneberger Bahnhof. Den nutzen täglich bis zu 20 000 Menschen– und stehen häufiger mal im Regen. Schröder: „Ich setzte mich seit 2008 für eine Verbesserung der Situation am Bahnhof ein – bislang ist es eine Katastrophe.“ Das Geld für die Verbesserung des Bahnhofsumfelds, wie zum Beispiel der Bau eines schützenden Daches, ist im Haushalt eingeplant. „Sobald der Haushalt vom Innenministerium in Kiel genehmigt wurde, geht es los“, sagt Ole Schröder. Dies könne allerdings noch bis Sommer dauern, sagt Bürgermeisterin Steinberg.

Am 24. Mai folgen weitere Gespräche mit den Behörden aus der Landeshauptstadt. Wenn Kiel Fördermittel für die Renovierung des Bahnhofs bewilligt, könnte Pinneberg sich sogar auf eine größere Lösung freuen. Ein Busbahnhof und ein verbessertes Park & Ride-System sind geplant.

Langfristig wollen sich Steinberg und Schröder auch weiter um eine verbesserte Bahnanbindung von Pinneberg tun. Der Regionalexpress nach Kiel soll zu Stoßzeiten auch weiterhin in Pinneberg halten. Außerdem soll die durchgehende Verbindung nach Hamburg verbessert werden. Das Ziel: Eine direkte S-Bahn-Verbindung von Pinneberg zum Bahnhof Dammtor und zum Hauptbahnhof. Bürgervorsteherin Natalina Boenigk (CDU): „Wir können nicht versuchen Studenten auf das ehemalige Kreishausareal zu locken und ihnen keine direkte Verbindung zur Universität anbieten.“
Schröder lobte auch Steinbergs offenes Ohr für die Bürger in Fragen von Ordnung und Sauberkeit: „Dieses Thema ist Chefsache geworden.“ Steinberg habe schnell und unbürokratisch Reinigungsaktionen oder Reparaturen eingeleitet. Boenigk: „Kleine Details entscheiden, ob eine Stadt liebenswert ist.“

juw

Erschienen im Pinneberger Tageblatt am 30.04.2013