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Baupfusch am Heuss-Gymnasium

 

CDU fordert sofortiges Handeln


Pinneberg

Ratsherr Jürgen Jacob hat genug gesehen. Nach Berichten über Baupfusch und katastrophale Verhältnisse am Theodor-Heuss-Gymnasium hatte der CDU-Mann sich kürzlich einen Eindruck vom Bau an der Datumer Chaussee verschafft. „Ich bin über alle Maßen erschüttert“, so Jacob. Er fordert jetzt bauliche Sofortmaßnahmen.

Um die auf den Weg zu bringen, hat Jacob, der dem Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Kleingärten vorsitzt, einen Antrag formuliert. Auch die Schulausschuss-Vorsitzende Doris Ochterbeck hat das Schriftstück, in dem schnelle und unbürokratische Hilfe für die Heuss-Schule gefordert wird, unterschrieben. Beraten wird während der Sitzung des Umweltausschusses am Dienstag, 3. Dezember (18.30 Uhr, Rathaus).

Stimmt die Politik für den CDU-Antrag, wird die Fassade des Innenhofs der Heuss-Schule mittels eines Provisoriums gesichert. „Das ist unbedingt nötig, weil durch den Winter sonst Folgeschäden zu befürchten sind“, sagt Jacob. Wie teuer das Provisorium wird, will er bis zur Sitzung ermitteln lassen. Der Kommunale Servicebetrieb, der sich um städtische Gebäude kümmert, habe bereits bestätigt, dass ein Provisorium technisch möglich sei.
Mitte Juli hatte unsere Zeitung den Baupfusch am Heuss-Gymnasium öffentlich gemacht. Derzeit wird untersucht, wie groß der Sanierungsstau an der Schule und an allen anderen Pinneberger Bildungseinrichtungen tatsächlich ist. Nach Informationen unserer Zeitung werden etwa sechs Millionen Euro fällig, um allein das Gymnasium fit zu machen. Insgesamt kommen Investitionen von annähernd 30  Millionen Euro auf die finanziell stark angeschlagene Kreisstadt zu.

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Erschienen im Pinneberger Tageblatt am 21.11.2013

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