Strauss Filiale gerettet

Die CDU begrüßt, dass die Strauss Filiale in Pinneberg erhalten bleibt.

Strauss-Filiale in Pinneberg offenbar gerettet
Pinneberg
Die in der Rathauspassage beheimatete Pinneberger Filiale des Unternehmens Strauss Innovation ist offenbar gerettet. Kunden und Mitarbeiter des Anbieters von Deko-Artikeln, Heimtextilien, Gartenmöbeln und Kleidung können aufatmen.
Ende Januar war bekannt geworden, dass das Unternehmen, das bisher bundesweit mehr als 90 Filialen betrieb, in massiven Schwierigkeiten steckt. In der Folge war ein Insolvenzplan erarbeitet worden. Der soll beim zuständigen Gericht eingereicht werden, sobald interessierte Investoren verbindliche Angebote abgegeben haben.
Kern des Sanierungskonzepts ist es, Strauss künftig mit 79 Filialen und rund 1200 Mitarbeitern bundesweit fortzuführen. 17 unprofitable Filialen müssen bis spätestens zur Jahresmitte nach einem Ausverkauf schließen. 200 Beschäftigte müssen zur Jahresmitte gehen. Ein Großteil von ihnen kann zunächst in eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft wechseln.
Auch sämtliche Hamburger Filialen des Unternehmens, das seinen Sitz in Langenfeld hat, bleiben bestehen. „Eine Sanierung mittels Insolvenzplan scheint mir in der Tat die für Strauss und für die optimale Gläubigerbefriedigung passende Lösung zu sein“, erläutert Andreas Ringstmeier, vom Amtsgericht bestellter vorläufiger Sachwalter.
and - Foto: juw
Erschienen im Pinneberger Tageblatt am 26.03.2014