Gute Entscheidung für Pinneberg

Ratsversammlung nimmt Bedenken der Feuerwehr ernst.

In der Ratsversammlung am vergangenen Donnerstag wurden die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h sowie die Fahrsteifenreduzierung abgelehnt.


Mit 17 Ja-Stimmen, 14 Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen wurden die verkehrsschädigenden Maßnahmen in einer von der CDU beantragten namentlichen Abstimmung aus dem Lärmaktionsplan gestrichen. "Das Durchhalten und die guten Argumente haben sich gelohnt!" freut sich Andreas Meyer, der Fraktionsvorsitzende der CDU.
Selbst wenn alle Ratsmitglieder anwesend gewesen wären, hätte durch die kurzfristige Entscheidung von zwei Abgeordneten der Grünen sich zu enthalten, die Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung keine Mehrheit gehabt. "An der dann überraschenden Ablehnung des gesamten Lärmaktionsplanes nach Annahme der Änderungsanträge erkennt man, dass es den Grünen und der SPD hauptsächlich um die Geschwindigkeitsreduzierung ging." so Meyer weiter.

Durch den Bau der langerwarteten Westumgehung wird aus Sicht der CDU der größte Schritt für den Lärmschutz geebnet.


Die freiwillige Feuerwehr Pinneberg mit der Berufsfeuerwehr Berlins zu vergleichen, sieht das Ratsmitglied Kirsch nicht ein. "Dass die Grünen allen Ernstes die Anfahrtszeit der Feuerwehren von Pinneberg und der Berlin bei Tempo 30 vergleichen, ist unverständlich und ein Schlag ins Gesicht für unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute."


Florian Kirsch